der übliche Anblick vor Saisonbeginn? Man könnte es fast glauben!

2011/12
Mitgekaufter Motor: läuft zwar gut, aber Geräusche wie'n Hammerwerk - also erst mal raus damit.
Schließlich ist ja noch ein Motor da in einer Transportkiste, sieht wirklich gut aus. Köpfe offenbar mit Neuteilen überholt,
sehr sauber alles, das wird gut - also rein damit.
Läuft sehr ruhig, aber eben nicht gut: mit der Leistung stimmt was nicht, Chiemsee und dann zurück mit Hänger ist grade
so zu schaffen. Auch der Öldruck macht Sorgen, bricht in Rechtskurven regelmäßig zusammen. Verdichtung gemessen
bei Stephan - ein Zylinder schwach. Dazu passt das Öl-Gesaue. Drückt der Zylinder Gas ins Gehäuse - man weiß es nicht,
ist aber die wahrscheinliche Erklärung.
2012/13
Ahh! Auf dem Boden liegen ja noch ein Gehäuse und ein Kurbeltrieb; mal sehen!
Lager i.O., Kurbelwelle fast ohne Einlaufspuren, Durchmesser alle noch gut. Nockenwelle ebenfalls; ein Steuerrad gibt's noch
aus der letzten Nachfertigung. Also alles reinigen (lassen; Gehäuse 5 EUR!) Nockenwellenrad aufmontiert, zusammengesetzt.
Ausgebauten Motor zerlegt, und siehe da: packt man einen Kolben an und hebt/ senkt ihn mit Kraft, "knack - knack - knack",
und schon ist das Hammerwerk entdeckt: Pleuellager ausgenuckelt; die Hauptlager und das Nockenwellenrad sind
auch kurz vor Schluss, die Zähne schon ganz dünn geschliffen.
Also Kolben, Zylinder, Köpfe 1:1 auf den guten Kurbeltrieb gesetzt. Diesmal weiß man, was drinnen ist, vielleicht hält's
ja dann mal länger als ein Jahr. Raus mit dem "Kisten"-Motor, täglich 2 Std, dann sind die Finger so kalt, dass man
keine Schraube mehr spürt. Demnächst rein mit der neuen Kombination. Geichlaufwellen kommen hoffentlich auch noch zur Zeit.
Riol wird auch schulisch immer wahrscheinlicher, vielleicht schon ab Mi Abend(!) - die Hoffnung stirbt zuletzt!
Grüße an Alle
Manfred

