Vorstellung Nordlicht - mit 7 Uralt-Fotos
Verfasst: Fr 20. Mär 2015, 20:18
Hallo und einen guten Start in den Frühling allerseits!
Hier stellt sich kurz ein Nordlicht vor, das in einer Arabella quasi aufgewachsen ist, ihren speziellen Sound schon lange auf Hamburgs Straßen vermisst und als stilles Mitglied der AFD IG allen Fahrerinnen und Fahrern stets eine Handbreit Luft unter der Felge wünscht! Bislang hat sich die Frage noch nicht gestellt, ob einmal nach einem eigenen Fahrzeug gesucht werden soll – es fehlte schlicht an der Zeit und Muße, das mit dem gebotenen Einsatz zu betreiben. Aber wer weiß, der Ausstieg aus dem Beruf ist absehbar und ein mit Oldtimern vertrauter Freund würde Unterstützung anbieten. Also: Mal sehen, was noch wird. Aktuell floss ein gewisser Einsatz in ein modernes Fahrzeug: Ein T5 wurde zum Campmobil ausgebaut und hofft in Wietzendorf auf Mai-Sonne. Die aber vor allem die fahrenden Juwelen der Arabella-Freunde bescheinen möge.
Vermutlich haben alle Anhänger der Arabella ihre ganz persönlichen Erinnerungen an ihre Glanzzeiten, wie sich auch mir so Manches unauslöschlich eingeprägt hat: Der Aufstieg vom Lloyd 600 (graublau) zur Arabella (gelb) im Sommer 1960, unzählbare Wochenendausflüge raus aus der Stadt in Grüne, dabei locker die VW-Käfer überholend, mittiges Sitzen auf der Bank vorn, winterliches Gefummel mit der Kühlermaske, die erste Fahrt ins Tessin über den St. Gotthard im Schritt-Tempo hinter dröhnenden LKW, Autobahnen ohne Stau, eine bis zur 130 zitternde Tacho-Nadel, flatterndes Regenwasser am Ausstellfenster, peinliche Fehlversuche am abgeschlossenen Tankdeckel und Anderes mehr. Später nasse Fußmatten und die verwegene Lösung des Vaters, eingedrungenes Wasser durch gebohrte Löcher im Boden wieder ablaufen zu lassen. Nach immerhin 10 Jahren war sie leider hinüber. Nichts gegen den dann folgenden Kadett, aber die Seele hängt eindeutig der Arabella nach (Uwe Pawelski nannte das bereits „hoffnungslos infiziert“ ). Noch einige Zeit konnte man in Hamburg ihren unverwechselbaren Klang hören, aber die letzte habe ich hier in den 80er Jahren gesehen. Vor ein paar Jahren gab es dann einmal einen Besuch bei einem freundlichen Besitzer in Bremen. Neben diesen eher romantischen Betrachtungen sehe ich aber auch ganz nüchtern die bewundernswerte fachmännische Mühe, die alle Besitzer aufbringen, um die letzten Exemplare über die Zeit zu bringen. Hut ab.
Kurz und gut: Die AFD-IG ist eine tolle unterstützenswerte Sache! Allen Besitzern beste Wünsche für eine freudvolle Saison!
Wolfgang Wunstorf
Hier stellt sich kurz ein Nordlicht vor, das in einer Arabella quasi aufgewachsen ist, ihren speziellen Sound schon lange auf Hamburgs Straßen vermisst und als stilles Mitglied der AFD IG allen Fahrerinnen und Fahrern stets eine Handbreit Luft unter der Felge wünscht! Bislang hat sich die Frage noch nicht gestellt, ob einmal nach einem eigenen Fahrzeug gesucht werden soll – es fehlte schlicht an der Zeit und Muße, das mit dem gebotenen Einsatz zu betreiben. Aber wer weiß, der Ausstieg aus dem Beruf ist absehbar und ein mit Oldtimern vertrauter Freund würde Unterstützung anbieten. Also: Mal sehen, was noch wird. Aktuell floss ein gewisser Einsatz in ein modernes Fahrzeug: Ein T5 wurde zum Campmobil ausgebaut und hofft in Wietzendorf auf Mai-Sonne. Die aber vor allem die fahrenden Juwelen der Arabella-Freunde bescheinen möge.
Vermutlich haben alle Anhänger der Arabella ihre ganz persönlichen Erinnerungen an ihre Glanzzeiten, wie sich auch mir so Manches unauslöschlich eingeprägt hat: Der Aufstieg vom Lloyd 600 (graublau) zur Arabella (gelb) im Sommer 1960, unzählbare Wochenendausflüge raus aus der Stadt in Grüne, dabei locker die VW-Käfer überholend, mittiges Sitzen auf der Bank vorn, winterliches Gefummel mit der Kühlermaske, die erste Fahrt ins Tessin über den St. Gotthard im Schritt-Tempo hinter dröhnenden LKW, Autobahnen ohne Stau, eine bis zur 130 zitternde Tacho-Nadel, flatterndes Regenwasser am Ausstellfenster, peinliche Fehlversuche am abgeschlossenen Tankdeckel und Anderes mehr. Später nasse Fußmatten und die verwegene Lösung des Vaters, eingedrungenes Wasser durch gebohrte Löcher im Boden wieder ablaufen zu lassen. Nach immerhin 10 Jahren war sie leider hinüber. Nichts gegen den dann folgenden Kadett, aber die Seele hängt eindeutig der Arabella nach (Uwe Pawelski nannte das bereits „hoffnungslos infiziert“ ). Noch einige Zeit konnte man in Hamburg ihren unverwechselbaren Klang hören, aber die letzte habe ich hier in den 80er Jahren gesehen. Vor ein paar Jahren gab es dann einmal einen Besuch bei einem freundlichen Besitzer in Bremen. Neben diesen eher romantischen Betrachtungen sehe ich aber auch ganz nüchtern die bewundernswerte fachmännische Mühe, die alle Besitzer aufbringen, um die letzten Exemplare über die Zeit zu bringen. Hut ab.
Kurz und gut: Die AFD-IG ist eine tolle unterstützenswerte Sache! Allen Besitzern beste Wünsche für eine freudvolle Saison!
Wolfgang Wunstorf