Deckel auf absolut planer Unterlage auf 240er oder 360er Schmirgelleinen legen, mit kreisenden Bewegungen und etwas Druck herumführen, dann Schraubloch-Umgebung anschauen, obs nur da Abtrag gibt, also krumm ist.
Original-Dichtungen sind 0,11 - gepresst 0,10. Erlaubt lt. Rep-Handbuch für die Zahnräder 0,05 unter Gehäusekante, also mit Dichtung 0,15 Spalt.
Allerdings stehen neue oder gut erhaltene Zahnräder auch mal wenige 1/100 über die Gehäusekante raus und klemmen womöglich fest, wenn man keine Dichtung verwendet.
Muss vorher ohne Einbau probiert werden.
Wenn der Deckel plan ist, macht die Dichtung sehr wohl dicht. Ich überzieh' sie mit einem (hauchfeinen!) Film Silikon-Dichtpaste dauerweich.
Übrigens:
ein normales Blatt Schreibpapier (nicht für Drucker oder Kopierer, zuviel Zusätze) aus einem Block oder Heft hat 0,08 mm ...
Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
- Letzter Fuffziger
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Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Was ich anfange, bringe ich auch zue
Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Hallo Jens,
anbei der Scan der Ölpumpendichtung. Im Fundus waren drei Stück, gemittelt
0,11/0,18/0,21 mm dick. Ganz Deckungsgleich sind sie auch nicht. Ich schick Dir die mir am "authentischsten" aussehende, das ist auch die dünnste, als tif Datei über PN.
Grüße und schönen Urlaub!
Arn rn
anbei der Scan der Ölpumpendichtung. Im Fundus waren drei Stück, gemittelt
0,11/0,18/0,21 mm dick. Ganz Deckungsgleich sind sie auch nicht. Ich schick Dir die mir am "authentischsten" aussehende, das ist auch die dünnste, als tif Datei über PN.
Grüße und schönen Urlaub!
Arn rn
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jensschumi
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Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Letzter Fuffziger hat geschrieben:Wenn der Deckel plan ist, macht die Dichtung sehr wohl dicht. Ich überzieh' sie mit einem (hauchfeinen!) Film Silikon-Dichtpaste dauerweich.
Hallo Manfred,
bin gerade auf der Suche nach einer geeigneten Pampe.
Hylomar M scheint in die Richtung zu gehen.
Was benutzt du?
Gruß
Jens
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borgideluxe
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Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Hallo nochmal,
Leute denkt an euren Öldruck.
Habe alles schon ausprobiert und der ganze Kram hat mich etliche Liter Motoröl gekostet.
Obwohl ich den Decke geplant habe und alle möglichen Papierdichtungen verwendet habe
gab es immer Undichtigkeiten.
Bei einer etwas dickeren Dichtung (Nachfertigung) war es dicht aber ich hatte kaum Öldruck.
Mit original- Dichtung und Hylomar trotzdem undicht und geringer Öldruck.
Dann habe ich einen O- Ring 2,5 mm stark genommen.
Toll abgedichtet aber kaum Öldruck.
Mit dem 2 mm starken O- Ring ist es dicht geworden und mein Öldruck geht selbst
nach langer Fahrt im Leerlauf nicht unter einem bar.
Auf der Autobahn im Sommer ca. 2,5 bis 3 bar.
Damit bin ich zufrieden.
Wo für die Rinne gedacht ist, weiß ich nicht. Eignet sich aber für den 70 x 2 mm O-Ring bestens.
Gruß
Joachim
Leute denkt an euren Öldruck.
Habe alles schon ausprobiert und der ganze Kram hat mich etliche Liter Motoröl gekostet.
Obwohl ich den Decke geplant habe und alle möglichen Papierdichtungen verwendet habe
gab es immer Undichtigkeiten.
Bei einer etwas dickeren Dichtung (Nachfertigung) war es dicht aber ich hatte kaum Öldruck.
Mit original- Dichtung und Hylomar trotzdem undicht und geringer Öldruck.
Dann habe ich einen O- Ring 2,5 mm stark genommen.
Toll abgedichtet aber kaum Öldruck.
Mit dem 2 mm starken O- Ring ist es dicht geworden und mein Öldruck geht selbst
nach langer Fahrt im Leerlauf nicht unter einem bar.
Auf der Autobahn im Sommer ca. 2,5 bis 3 bar.
Damit bin ich zufrieden.
Wo für die Rinne gedacht ist, weiß ich nicht. Eignet sich aber für den 70 x 2 mm O-Ring bestens.
Gruß
Joachim
- Letzter Fuffziger
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- Wohnort: Coburg
Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Hallo Joachim,
kein Ahnung, wer da wo Deine Dichfläche in welcher Form misshandelt hat. Ob das mit dem O-Ring allein funktioniert, kommt ganz auf die individuellen Maße der Pumpenräder an. Freu Dich, wenns so hinhaut.
Bei meiner Pumpe saßen sie jedenfalls mit O-Ring ohne Papierdichtung nach dem Zuschrauben fest. Bei dem Motor für Wolf Stiehl auch (nein, ich mache keine weiteren Motoren mehr!).
Ich benutze für praktisch alle Gehäusefugen Teroson blaue Dichtmasse (Tube hab ich in der Werkstatt, müsste "Fluid D" sein). Durch die Farbe lässt sich beim Auftragen gut die Filmdicke erkennen, die Masse ist frisch wie 'ne dicke Creme, quetscht auch angetrocknet gut, bleibt weich, leicht trennbar, und ich finde sie für diese "Null-Spalte" ideal.
Da die Originaldichtung eine Oberfläche fast wie Löschpapier besitzt, lässt die Masse sich da beidseitg hauchdünn "einmassieren". Alle Überschüsse abziehen. Wenn's dann beim Zuschrauben rundum ein paar kleinste Tröfchen herausdrückt, ists bei guten Flächen auch dicht.
Manfred
kein Ahnung, wer da wo Deine Dichfläche in welcher Form misshandelt hat. Ob das mit dem O-Ring allein funktioniert, kommt ganz auf die individuellen Maße der Pumpenräder an. Freu Dich, wenns so hinhaut.
Bei meiner Pumpe saßen sie jedenfalls mit O-Ring ohne Papierdichtung nach dem Zuschrauben fest. Bei dem Motor für Wolf Stiehl auch (nein, ich mache keine weiteren Motoren mehr!).
Ich benutze für praktisch alle Gehäusefugen Teroson blaue Dichtmasse (Tube hab ich in der Werkstatt, müsste "Fluid D" sein). Durch die Farbe lässt sich beim Auftragen gut die Filmdicke erkennen, die Masse ist frisch wie 'ne dicke Creme, quetscht auch angetrocknet gut, bleibt weich, leicht trennbar, und ich finde sie für diese "Null-Spalte" ideal.
Da die Originaldichtung eine Oberfläche fast wie Löschpapier besitzt, lässt die Masse sich da beidseitg hauchdünn "einmassieren". Alle Überschüsse abziehen. Wenn's dann beim Zuschrauben rundum ein paar kleinste Tröfchen herausdrückt, ists bei guten Flächen auch dicht.
Manfred
Was ich anfange, bringe ich auch zue
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jensschumi
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- Registriert: Mi 16. Jul 2014, 10:17
Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Hallo Leute,
nun zankt euch doch nicht.
Wie so häufig, gibt es hier wohl keinen 'Königsweg' und jeder muß für seine Ölpumpe ausprobieren, was funktioniert.
Für den umfangreichen Input bin ich sehr dankbar.
Ich komme heute aus meinem Skiurlaub zurück, wo ich mir bereits am Mittwoch die Rippen geprellt habe und seitdem Davidoff rumsitze
Werde mich über das Restwochenende meiner Ölpumpe widmen und dann berichten.
Gruß
Jens
nun zankt euch doch nicht.
Wie so häufig, gibt es hier wohl keinen 'Königsweg' und jeder muß für seine Ölpumpe ausprobieren, was funktioniert.
Für den umfangreichen Input bin ich sehr dankbar.
Ich komme heute aus meinem Skiurlaub zurück, wo ich mir bereits am Mittwoch die Rippen geprellt habe und seitdem Davidoff rumsitze
Werde mich über das Restwochenende meiner Ölpumpe widmen und dann berichten.
Gruß
Jens
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jensschumi
- Beiträge: 178
- Registriert: Mi 16. Jul 2014, 10:17
Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
So, habe gemessen.
Axialspiel Zahnräder 0,01-0,02mm (Haarlineal)
Deckel hat nach Haarlineal keine Verwerfung.
Zusammengebaute Ölpumpe (ohne Dichtmasse und O-Ring) läuft frei.
Also ideale Voraussetzungen
Plan:
zunächst mit O-Ring ohne Dichtmasse - wenn trocken, dann ok.
Wenn nicht, 'ne Schicht Curil-T drauf (habe ich im Haus).
Dichtung werde ich sicherlich nicht benötigen.
Zusätzlich werde ich mir ein Manometer zum Aufschrauben (mit M10x1) bauen, dann kann ich den Öldruck auch quantitativ überprüfen.
Hat übrigens jemand die Maße für den O-Ring Außenseite Ölpumpengehäuse - Motorgehäuse?
Meßtechnisch komme ich bei den Nut auf 68,2 x 1,7mm.
Würde dann sowas wie 66x2 o.ä. nehmen.
Gruß
Jens
Axialspiel Zahnräder 0,01-0,02mm (Haarlineal)
Deckel hat nach Haarlineal keine Verwerfung.
Zusammengebaute Ölpumpe (ohne Dichtmasse und O-Ring) läuft frei.
Also ideale Voraussetzungen
Plan:
zunächst mit O-Ring ohne Dichtmasse - wenn trocken, dann ok.
Wenn nicht, 'ne Schicht Curil-T drauf (habe ich im Haus).
Dichtung werde ich sicherlich nicht benötigen.
Zusätzlich werde ich mir ein Manometer zum Aufschrauben (mit M10x1) bauen, dann kann ich den Öldruck auch quantitativ überprüfen.
Hat übrigens jemand die Maße für den O-Ring Außenseite Ölpumpengehäuse - Motorgehäuse?
Meßtechnisch komme ich bei den Nut auf 68,2 x 1,7mm.
Würde dann sowas wie 66x2 o.ä. nehmen.
Gruß
Jens
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borgideluxe
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- Registriert: Mo 13. Jun 2011, 19:46
Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Hallo nochmal,
zanken tue ich mich grundsätzlich nicht.
Ich weiß doch was ich gemacht habe.
Allerdings ist es mir völlig Schleierhaft, wie sich beim weglassen der Papierdichtung (0,10)
und anbringen eines 2mm starken O- Rings die Zahnräder der Ölpumpe fest setzen.
Habe übrigens neue Ölräder verbaut aber auch bei den alten kein Problem damit gehabt.
Vielleicht liegt es an der Dicke der Ölfilter- Gehäusedichtung. Da habe ich natürlich eine originale verbaut.
Wenn die Dichtung zu dünn ist, könnte es vielleicht möglich sein.
Aber das Messen mit einem Haarlineal bringt da schon Klarheit.
Gruß
Joachim
zanken tue ich mich grundsätzlich nicht.
Ich weiß doch was ich gemacht habe.
Allerdings ist es mir völlig Schleierhaft, wie sich beim weglassen der Papierdichtung (0,10)
und anbringen eines 2mm starken O- Rings die Zahnräder der Ölpumpe fest setzen.
Habe übrigens neue Ölräder verbaut aber auch bei den alten kein Problem damit gehabt.
Vielleicht liegt es an der Dicke der Ölfilter- Gehäusedichtung. Da habe ich natürlich eine originale verbaut.
Wenn die Dichtung zu dünn ist, könnte es vielleicht möglich sein.
Aber das Messen mit einem Haarlineal bringt da schon Klarheit.
Gruß
Joachim
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jensschumi
- Beiträge: 178
- Registriert: Mi 16. Jul 2014, 10:17
Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
borgideluxe hat geschrieben:Allerdings ist es mir völlig Schleierhaft, wie sich beim weglassen der Papierdichtung (0,10)
und anbringen eines 2mm starken O- Rings die Zahnräder der Ölpumpe fest setzen.
Habe übrigens neue Ölräder verbaut aber auch bei den alten kein Problem damit gehabt.
Vielleicht liegt es an der Dicke der Ölfilter- Gehäusedichtung. Da habe ich natürlich eine originale verbaut.
Wenn die Dichtung zu dünn ist, könnte es vielleicht möglich sein.
Das kann ich vielleicht erleuchten.
Die Nut ist ca. 1,75mm tief, der 2mm Ring wird komplett auf Nullmaß gedrückt und dichtet dann (hoffentlich).
Der Ölfilter da oben sollte absolut keinen Einfluß auf die Ölpumpe da unten haben.
Ebenso sollte die Dicke der Dichtung Motorgehäuse- Ölpumpengehäuse ziemlich schnurz sein.
Alles, was das Spiel und den Öldruck angeht, spielt sich innerhalb des Ölpumpengehäuses an.
Gruß
Jens
- Letzter Fuffziger
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- Registriert: Mo 13. Jun 2011, 12:48
- Wohnort: Coburg
Re: Nach dem Kauf ist vor der Reparatur - Ölleck Antriebswelle
Sehr richtig, das Flachquetschen der O-Ringe ist genau der Grund. Bei den angeführten beiden Ölpumpen guckt das Zahnradpaar, wie schon mal angemerkt, etwa 5/100 aus dem Gehäuse raus. Deckel zu - fest!
Der Motor dreht das dann vielleicht noch, aber das gibt lustigen Metallraspel!
Ich finde das gut, wenn die Räder mit Dichtung gerade mal freigehen, Für etwas kürzere (oder längere Gehäuse?) ists ohne dann genauso. Beides gibt richtig schön Druck! Ihr sollt halt nur vorher ausprobieren, welche Lösung passt, mehr wollt ich nie, und das ist wirklich kein Streit.
Manfred
Der Motor dreht das dann vielleicht noch, aber das gibt lustigen Metallraspel!
Ich finde das gut, wenn die Räder mit Dichtung gerade mal freigehen, Für etwas kürzere (oder längere Gehäuse?) ists ohne dann genauso. Beides gibt richtig schön Druck! Ihr sollt halt nur vorher ausprobieren, welche Lösung passt, mehr wollt ich nie, und das ist wirklich kein Streit.
Manfred
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